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Der ZAAK

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Zahnärztlicher Arbeitskreis Siegen


Nächste Veranstaltung: Dienstag, 12. Januar 2021 um 19:00 Uhr - Der endodontische Notfall & ausbleibende Heilung – Kann eine WSR Zähne retten?

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Aktuell Archiv

Veranstaltungs-Archiv des ZAAK

Hier finden Sie die eine Übersicht der vergangenen Veranstaltungen des Zahnärztlichen Arbeitskreises Siegen (ZAAK).

Um mehr Informationen zu einem Vortrag oder einem Referenten zu bekommen, klicken Sie bitte auf die gekennzeichneten Themen oder Namen.
Hinweis: Es stehen nicht zu allen Veranstaltungen weiterführende Informationen bereit!

2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013
7
Jan
2020

Diodenlaser - Einsatzmöglichkeiten in der täglichen Praxis

Dr. Stefan Grümer, Aachen

Dienstag, 7. Januar 2020 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


11
Feb
2020

Ernährungslenkung / Probiotika

"Biofilmmanagement: Brauchen wir neue Konzepte?!" 

Aktuelle Erkenntnisse zur Entstehung parodontaler Erkrankungen belegen mittlerweile, dass nicht mangelhafte Mundhygiene per se sondern eine bakterielle Dysbiose d.h. eine entzündungsförderliche Veränderung der Verteilung einzelner bakterieller Spezies in den oralen Biofilmen den wahren Auslöser gewebsdestruktiver chronischer Entzündungsprozesse am Parodontium bildet.

Wir wissen, nicht die Quantität sondern die Qualität der Plaque ist der entscheidende ätiologische Faktor, und die übliche mechanische Reinigung und der adjunktive Einsatz von Antibiotika kann nur kurzfristig einen therapeutisch günstigen Einfluss auf die Ausprägung parodontaler Entzündungen nehmen. Ohne die Kenntnis und Modulation der wahren Triggerfaktoren ist jedoch ein Rezidiv der entzündungsauslösenden Dysbiose meist unvermeidlich. Neben der etablierten mechanischen Plaquekontrolle (maschinell/manuell) kann der Einfluss entzündungshemmend wirkender probiotischer Keime eine sinnvolle therapeutische Ergänzung sein. Hierdurch eröffnen sich neue Therapieoptionen; insbesondere beim Erhalt schwer vorgeschädigter Zähne, sowie in der Therapie und Prävention älterer Menschen, die häufig wegen der erforderlichen manuellen und kognitiven Fähigkeiten an der adäquaten mechanischen Plaquekontrolle scheitert.

 

Gibt es eine verlässliche Diagnostik der präklinischen Periimplantitis– mit welchen therapeutischen Konsequenzen?"

Aufgrund der steigenden Anzahl zahnärztlicher Implantate ist zwangsläufig mit einer Zunahme postimplantologischer Komplikationen zu rechnen. Hierbei gewinnt vor allem die frühzeitige Therapie periimplantärer Infektionen  an Bedeutung. In Anlehnung an die Parodontologie müssen die prophylaktischen Maßnahmen im Rahmen der Nachsorge an die implantatspezifische Situation angepasst und übertragen werden. Darüber hinaus müssen wir uns speziell bei der Periimplantitistherapie mit Therapieoptionen auseinandersetzen, die durchaus experimentelle Denkansätze in sich tragen, da die Daten aus Forschung und Lehre mangelhaft sind. Dabei spielen nicht chirurgische, chirurgisch-resektive und chirurgisch regenerative Therapieverfahren eine Rolle. Die Möglichkeiten von lokalantibiotischen Therapien zeigen interessante Therapieansätze.

Oberstes Gebot bleibt aber, eine individuell erarbeitete Nachsorge und konsequente Prophylaxe sichert am besten das therapeutische Ergebnis. Die Kontinuität in der Patientenbegleitung ist das Erfolgsrezept.

Kursinhalt:

Ätiologie periimplantärer Erkrankungen

Diagnostische Parameter – „mikrobiologisch/genetisch“

Präventionstherapien

Nachsorgeprogramme und klinische Fälle

Bedeutung von Probiotika in der Vor- und Nachsorge

 

Strukturerhalt des Alveolarknochens durch „Socket-  oder „Ridge Preservation“

Die Heilung von Extraktionsalveolen und die Resorbtionsprozesse nach einer Extraktion war in den letzten Jahren im Mittelpunkt von zahlreichen, wissenschaftlichen Untersuchungen. Der Verlust eines Zahnes geht zwangsläufig mit Verlust an Hart- und Weichgewebe einher. Beim Menschen gehen innerhalb der ersten sechs Monate nach der Extraktion bis zu 52% der  bucalen Knochenlamelle und ca 2-4 mm der vertikalen Alveolarkammhöhe verloren.

Deutlich beeinflusst werden kann die physiologische Reaktion durch verschiedene Konzepte: man spricht hier von einer sogenannten „Socket und Ridge Preservation“. Dabei wird jeweils unterschieden, ob die Extraktionsalveole Knochenwanddefekte aufweist oder nicht.

Der Zahnarzt muss unmittelbar nach der Zahnentfernung entscheiden, welche regenerativen Erhaltungsmaßnahmen anzuwenden sind, unabhängig welche weiteren Behandlungsmaßnahmen  (konventionell prothetisch/implantologisch) geplant sind. Anhand von wissenschaftlichen Daten und Fallbeispielen werden die unterschiedlichen Modelle diskutiert.

Kursinhalte: Entscheidungskriterien für den „Knochenerhalt“

                 Klinische Fallbeispiele

 

 

Nicht- chirurgische Parodontitis Therapie:

mögliche Verfahren in der „Alltagspraxis“!

Kaum ein Fach in der Zahnheilkunde hat in den vergangenen Jahren eine solche Dynamik entwickelt wie die Parodontologie. Während sich die theoretischen Kenntnisse im Bereich der Parodontitisätiologie und -pathogenese ständig vermehren, sind neue Therapieansätze eher weniger beschrieben. Vor diesem Hintergrund erscheinen tradierte Behandlungsverfahren höchst aktuell, obwohl sie nach wie vor den bekannten Limitationen unterliegen. Zentraler Bestandteil der initialen Parodontitistherapie ist die mechanische Entfernung der Wurzelauflagerungen und des Biofilms.

Hierbei kommen neben den traditionellen Handinstrumenten auch schall- oder ultraschallbetriebene, oszillierende Scaler und weitere therapeutische Verfahren wie Laser- oder photodynamische Verahren zum Einsatz.

In dem Vortrag werden aus den Bereichen der biofilmorientierten Parodontitistherapie der aktuelle Kenntnisstand vermittelt, und auf dem Boden der vorhandenen Evidenz die Praxistauglichkeit der Verfahren und Strategien beleuchtet.

 

Prof. Dr. med. dent. Ralf Rößler, Ludwigshafen

Vita

  • Von 1990 bis 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberarzt der Abteilung Parodontologie im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Giessen.
  • Von 1998 – 2006 wiss. Leiter der ZMF-Schule der Zahnärztekammer Niedersachsen.
  • Von 2001- 2006 Lehrauftrag an der CHARITÉ – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie.
  • Seit 2004 Partner in einer Gemeinschaftspraxis (Prof. Dr. Dhom und Partner, Ludwigshafen/Rhein), mit den Tätigkeitsschwerpunkten plastisch-ästhetische und regenerative Parodontalchirurgie, Implantologie und Prophylaxe
  • Dozent im Masterstudiengang für Implantologie an der Steinbeis-Hochschule Berlin, sowie in curricularen Fortbildungen verschiedener Landeszahnärztekammern und Fachgesellschaften.
  • Von 2011-2014 Nebentätigkeit als Oberarzt in der Abteilung Parodontologie der Philipps Universität Marburg
  • Seit 1.4.2014 Professur für interdisziplinäre Parodontologie und Prävention an der Praxishochschule in Köln und Leiter des Instituts „Praxisdienste“ der Praxishochschule.
  • Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen.

Dienstag, 11. Februar 2020 um 19:15 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


10
Mär
2020

Umgang mit akuten Entzündungsprozessen, wie Abzessen, als Hilfestellung und Tipps für die Kollegin/en in der Praxis

Umgang mit akuten Entzündungsprozessen, wie Abzessen, als Hilfestellung und Tipps für die Kollegin/en in der Praxis

PD Dr.Dr. Jan-Falco Wilbrand, Siegen

Tabellarischer Lebenslauf von PD Dr. med. Dr. med dent. Jan-Falco Wilbrand              

23.11.1975

Geboren in Darmstadt

 

1986-1995

Gymnasium Schloss Wittgenstein Bad Laasphe und Freiherr v. Stein Gymnasium Frankfurt / M.

 

1995

Abitur (Freiherr-vom-Stein Gymnasium Frankfurt / M.)

 

1995-1997

Wehrdienst, 3. Sanitätsausbildungsregiment der Luftwaffe, Würzburg und Nürnberg

 

1997-1998

Studium der Humanmedizin Johann-Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

1998-1999

Studium der Humanmedizin Freie Universität Berlin

 

1999-2003

Studium der Humanmedizin Justus Liebig Universität Gießen

 

11/2003-10/2004

AIP Universitätsklinikum Gießen, Abteilung für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen

 

Ab 10/2004

wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universitätsklinikum Gießen, Abteilung für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen

 

08/2005

Promotion zum Dr. med

Thema: „Effekte intravenöser und intrapankreatischer Knochenmarkinjektionen auf den STZ-generierten Diabetes mellitus der Ratte“

 

05/2017

Promotion zum Dr. med. dent.

Thema: „Ex corpore linguae – Retrospektive Kohortenanalyse zu einer besonderen Operationstechnik in der onkologischen Kopf-Hals-Chirurgie“

 

Seit 03/2010

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

 

06/2012-07/2019

Oberarzt der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen, UKGM

 

Seit 06/2012

Leiter der Sektion Fehlbildungschirurgie, Lippen-, Kiefer- Gaumenspalten

 

Seit 09/2012

 

 

Fellow of the European Board of Oro-Maxillo-Facial Surgery (FEBOMFS)

Seit 11/2013

Leitender Oberarzt der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen, UKGM

 

Seit 05/2016

Koordinator des zertifizierten Kopf-Hals-Tumorzentrums des UKGM

 

09/2014

Erreichung der Venia legendi für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit der Habilitationsarbeit “Diagnostik und Therapie kindlicher Schädeldeformitäten”

 

Seit 01.08.2019

Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie – plastische Operationen und ärztlicher Leiter des ZMVZ am Diakonie-Klinikum Jung-Stilling, Wichernstr. 40, 57074 Siegen

 

                                                                               

Mitgliedschaften:

  •  Deutsche Gesellschaft für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
  • European Association for Cranio-Maxillofacial Surgery (EACMFS)
  • International Society of Craniofacial Surgery (ISCFS)
  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)
  • Deutscher Interdisziplinärer Arbeitskreis für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (AK-LKG)
  • Arbeitskreis Wissenschaft in der DGMKG (AKWI)
  • Deutscher Hochschulverband (DHV)
  • Medizinische Gesellschaft Gießen e.V. (MGG)
  • Verband zur Förderung ärztlicher Kooperationsformen (VFK e.V.)

 

Reviewer für nationale und internationale wissenschaftliche Journale, u.a.:

  • Journal for Cranio-Maxillofacial Surgery
  • British Journal for Oral and Maxillofacial Surgery
  • Pediatrics
  • Journal of Pediatrics
  • Early Human Development
  • Pediatric Health Medicine and Therapeutics
  • International Journal of Computer Assisted Radiology and Surgery
  • Physiotherapy theory and practice

Dienstag, 10. März 2020 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling

Im Anschluss an den Vortrag findet die Jahreshauptversammlunbg der Mitglieder des ZAAK statt

21
Apr
2020

Die monatliche Fortbildung im April 2020 entfällt

Auf Grund der aktuellen Lage in Bezug auf die Corona-Virus-Pandemie entfällt die für den 21.4.2020 angekündigte Fortbildung!

N.N. noch nicht bekannt, ohne

Dienstag, 21. April 2020 um 19:00 Uhr ohne


12
Mai
2020

Update Composite

Ohne Komposite geht es heute schon lange nicht mehr. Trotzdem stellen sich jeden Tag jedem praktischen Zahnarzt die gleichen Fragen:

  • Welches Adhäsivsystem verwende ich am besten?
  • Wie gut sind die Bondings heute?
  • Was ist eine Kassenfüllung?
  • Wie verwende ich Komposit vernünftig ohne Schnick-Schnack?
  • Wie sehen die Langzeiterfolge aus und gibt es die überhaupt?
  • Wie polymerisiere ich richtig?
  • Kann man Komposit reparieren?
  • Welche Tipps gibt es für den Frontzahnbereich?
  • Wo sind die Grenzen zu indirekten Restaurationen?

Dieser Vortrag adressiert genau diese Fragen, fußend auf 27 Jahren Erfahrung mit Adhäsivtechnik und vielen klinischen Studien.

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Prof. h.c. Roland Frankenberger, Marburg

  • 1967 geboren in Eichstätt/Bayern
  • 1987-92 Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1993-94 Stabsarzt in Neubrandenburg-Trollenhagen und Neuburg/Donau
  • 1994-99 Wissenschaftlicher Assistent, Zahnklinik 1 Erlangen
  • 1999 Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA
  • 07/2000 Habilitation und Venia legendi, Ernennung zum Priv.-Doz. und Oberarzt
  • 2000-2004 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde
  • 09/2001 Auszeichnung mit dem Miller-Preis der DGZMK
  • 07/2006 1. Preis für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
  • 07/2007 1. Preis für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
  • 05/2008 1. Preis für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
  • 06/2008 Walkhoff-Preis der DGZ
  • 5/2009 Universitätsprofessor (W3) und Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, Med. Zentrum für ZMK, Philipps-Universität Marburg
  • 2010 Berufung zum Chefredakteur der "Quintessenz"
  • 2012-14 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung
  • 2012-15 Geschäftsführender Direktor des Med. Zentrums für ZMK Marburg
  • 2012-14 Präsidiumsmitglied der DGZMK
  • 2012-  Präsidiumsmitglied der DGET
  • 2015 Forschungspreis Vollkeramik
  • 2015 Berufung als Editor-in-Chief, Journal of Adhesive Dentistry
  • 2015 Preis für hervorragende Lehre am Fachbereich Medizin
  • 2016 Studiendekan Fachbereich Medizin
  • 2016 DGR2Z Publikationspreis (Seniorautor)

Dienstag, 12. Mai 2020 um 19:15 Uhr LIVE-VIDEO-Übertragung

WICHTIGE ZUSATZINFORMATION: aufgrund der derzeitigen Auflagen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben wir uns entschlossen, die Fortbildungsveranstaltung am 12.05.2020 ausnahmsweise nicht wie gewohnt im Hörsaal des Diakonie Klinikums Jung-Stilling KH, sondern den Vorschlag des Referenten aufgenommen, seinen Vortrag als Livevideoschaltung zu übertragen. Dazu ist es zwingend notwendig, sich im Vorfeld bis Montag, den 11.05.20 bis spätestens 18.00 Uhr anzumelden. Dies kann ausschließlich per Email oder FAX an die Ihnen bekannte Mailadresse bzw. FAX-Nr. des ZAAK erfolgen.

9
Jun
2020

Pharmakologie für ZÄ

Umgang mit Patienten unter Multimedikation – Kleines pharmakologisches Update aus zahnärztlicher Sicht

Die Behandlung von Patienten unter Multimedikation kann Zahnärzte gelegentlich eine Herausforderung sein. In der Interpretation von Medikationsplänen sind sie häufig überfordert, da das erworbene pharmakologische Wissen auf Grund der eigenen, im Vergleich zum Arzt sehr eingeschränkten Verschreibungstätigkeit verblasst ist.

Der Vortrag  soll zum einen klarstellen, welche Eigenschaften der Medikamente (Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Interaktionen) aus zahnärztlicher Sicht wichtig sind und wie man sich darüber, z.B. in den Fachinformationen, informieren kann.

Da eine eingehende Recherche unter den Umständen der täglichen Praxis kaum zu leisten ist, soll auch ein Softwaretool vorgestellt werden, das die Recherche und Interpretation der Medikationpläne zeitsparend erleichtert und somit für mehr Sicherheit im Umgang mit der oben angesprochenen Patientengruppe sorgen kann.

 

Ulrich Pauls M.A. ZA, Ahaus

Ulrich Pauls  war viele Jahre in eigener zahnärztlicher Praxis in Ahaus niedergelassen. Zurzeit ist er in der zahnärztlichen Fortbildung mit Schwerpunkt AlterszahnMedizin / Pharmakologie tätig. Er ist Entwickler der Software MIZ – Medikamenten Info für Zahnärzte.

Dienstag, 9. Juni 2020 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


18
Aug
2020

CMD beim Patienten - CMD beim Zahnarzt

1.    Grundlagen Des ATM: Anatomie, Biomechanik und Neurophysiologie
2.    Differenzialdiagnostik CMD in der osteopathischen Praxis
3.    Das Kiefergelenk und dessen Bedeutung im Rahmen der Osteopathie. Funktionale Integration des Kiefergelenks in den Organismus.
4.    Funktionelle kompensatorische Mechanismen im Körper auf Kiefergelenksproblematiken.

 Im Vorhergehenden finden Sie einen groben Ablauf über den Vortrag. Mein Ziel wird es über den Vortrag Ihnen Folgendes näherzubringen. Die Grundlagenkenntnis über das Kiefergelenk in Anatomie/ Biomechanik und Neurophysiologie im Hinblick auf die Verkettungs- und Kompensationsmechanismen im Körper.
Für eine gute Transparenz in der interdisziplinären Arbeit möchte ich Ihnen danach die differenzialdiagnostischen Wege im täglichen Praxisalltag darlegen. Wie nähert der Osteopath sich dem klinischen Bild und wie versucht er mit seinen Mitteln einzugrenzen.
Weiter wird dargelegt wie eine Befundung des Kiefergelenks in der Osteopathie schrittweise vor sich geht, welche schrittweise Gedanken müssen abgegangen sein und wie gelingt die Verbindung zu der Funktion des ATM und dem Körper.
Danach möchte ich versuchen Ihnen einige Kompensationsmechanismen die mit Kiefergelenksproblemen einhergehen können, oder weiterlaufend dadurch verursacht werden können vorzustellen.

Ich hoffe sehr Ihnen mit dieser Übersicht eine Idee geben zu können, was ich Ihnen im Rahmen des Vortrags bieten möchte. Für den Diskussionsanteil würde ich mich sehr freuen wenn der Aspekt CMD beim Arzt beleuchtet werden kann und wir individuelle Fragestellungen betrachten können.

Fabian Severin, Königswinter

  • Ich habe zunächst die Ausbildung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten an der „Schule für Physiotherapie/DAA" in Bonn 2007 erfolgreich absolviert.
  • Noch während meines Staatsexamens habe ich die insgesamt sechsjährige Ausbildung zum Osteopathen an der „Still-Academy" in Oberhausen begonnen und 2013 abgeschlossen.
  • Parallel zum Studium der Osteopathie habe ich zwei Jahre lang Pathophysiologie und Differenzialdiagnostik der klassischen Medizin an der „Hofeland-Schule" in Senden studiert und die Prüfung zum Heilpraktiker am Gesundheitsamt in Wuppertal im Frühjahr 2011 erfolgreich bestanden.
  • Seit meinem Staatsexamen in der Physiotherapie arbeitete ich bis Ende 2011 als Physiotherapeut in einem renommierten Rehabilitationszentrum in Bonn.
  • Seit 2012 führen wir unsere Praxis für Osteopathie und Physiotherapie im Kreise Königswinter.
  • Von 2011bis 2013 unterrichtete ich an der DAA in Bonn Neuroanatomie und Differenzialdiagnostik.
  • Seit dem April 2013 unterrichte ich Osteopathie an der Hochschule Fresenius in Idstein und an der Still-Academy. In diesem Rahmen halte ich unterschiedliche Tutorien u.a. über das Herz und Faszien.
  • Aktuell in 2020 verfasse ich eine wissenschaftliche Studie über osteopathische Interventionen  und gastroösophagealen  Reflux.

Dienstag, 18. August 2020 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


8
Sep
2020

Der betreute Patient

Anja Weller RÄ, Hilchenbach

Tabellarischer Lebenslauf

    • Geburtsdatum 29.November 1964
    • Ausgeübte Tätigkeit Rechtsanwältin (Zulassung 22. April 1997, Fachanwältin für Familienrecht / Standort Hilchenbach)
    • Seit Januar 2008 Partner in der Kanzlei Schwarz-Schilling und Collegen mit den Standorten Kreuztal, Freudenberg und Hilchenbach
    • August 1998 bis Dezember 2007 Rechtsanwältin
      Kanzlei Anja Weller, Standort Hilchenbach
    • April 1997 bis Juli 1998 Rechtsanwältin
      Partner der Kanzlei Stiehm und Weller, Standort Hilchenbach
    • Referendarausbildung April 1991 bis Januar 1997
      Landgericht Siegen
    • Geburt der Kinder
      - 28. Juli 1992
      - 30. März 1994

Studium

      Februar 1985 bis Januar 1991

 

    Studium der Rechtswissenschaften Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität, Bonn

Nebentätigkeiten

  • 1998 bis 2013 wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Siegen
  • 1997/1998 Honorardozentin Berufsakademie für Alten-und Krankenpflege Dortmund
  • September 1997 bis September 1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen (19 Wochenstunden )
  • Mai 1991 bis April 1992 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Siegen

Dienstag, 8. September 2020 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


6
Okt
2020

Neue Klassifikation in der PAR

Im November 2017 entwickelte die American Academy of Periodontology (AAP) in Kooperation mit der European Federation of Periodontology (EFP) im Zuge des „World Workshop on the Classification of Periodontal and Peri-implant Diseases and Conditions“ ein neues Klassifikationsschema für parodontale und periimplantäre Erkrankungen und Zustände, das im Juni 2018 im Zuge der EuroPerio 9 in Amsterdam publiziert wurde und im Rahmen dieses Vortrages präsentiert werden soll.

Notwendig wurde die Aktualisierung der Klassifikation auf Grund eines umfangreichen Wissenszuwachses aus epidemiologischen, grundlagenorientierten sowie klinischen Studien seit Veröffentlichung der bisher gültigen Klassifikation im Jahr 1999. Die vormals als „chronisch“ oder „aggressiv“ beschriebene Verlaufsform der Parodontitis wird nun in einer einzigen Kategorie „Parodontitis“ zusammengefasst. Eine weiterführende Differenzierung der Erkrankungsformen wird durch ein mehrstufiges System unterschiedlicher Stadien („staging“) und Grade („grading“) ermöglicht. Dabei hängt das „staging“ im Wesentlichen vom Schweregrad der Erkrankung bei Erstvorstellung sowie von der zu erwartenden Komplexität der Therapie ab, wohingegen das „grading“ weiterführende Informationen über die biologischen Eigenschaften der vorliegenden Erkrankung liefert. Es umfasst eine Analyse der bisherigen Erkrankungsprogression, die Beurteilung des Risikos für eine zukünftige Progression der parodontalen / periimplantären Destruktion sowie die Einschätzung, inwieweit die vorliegende Parodontitis einen negativen Einfluss auf die Allgemeingesundheit des Patienten haben könnte.

Die vollständig aktualisierte Klassifikation parodontaler und periimplantärer Erkrankungen sowie Zustände soll dem gesamten parodontologisch-implantologisch tätigen Praxisteam – hinsichtlich der zuvor genannten Aspekte – Unterstützung bieten und sowohl das Verständnis für die Erkrankung verbessern, als auch die Kommunikation mit dem Patienten im Hinblick auf die Notwendigkeit einer suffizienten parodontalen Nachsorge fördern.

Dr. Inga Harks, Rheine

  • 1999-2004: Studium der Zahnmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • 2004: Approbation als Zahnärztin
  • 2006: Promotion
  • 2005 -2006:  Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Parodontologie Universitätsklinikum Münster (Direktion: Univ.-Prof. Dr. med. dent. T. F. Flemmig)
  • 2006-2009:  Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Parodontologie Universitätsklinikum Münster (Direktion: Univ.-Prof. Dr. med. dent.  B. Ehmke)
  • 2009: Anerkennung zur Fachzahnärztin für Parodontologie durch die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
  • 2009: Anerkennung zur Spezialistin für Parodontologie durch die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V.
  • seit 2009:  Oberärztin, Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung
  • seit 2016: Leitung der Sektion Präventive Zahnheilkunde, Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung

Dienstag, 6. Oktober 2020 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


10
Nov
2020

Generalthema: Corona

Generalthema  Corona:

  • Allgemeine Corona Situation
  • Aktuelle Lage in Südwestfalen
  • Empfehlung für unsere zahnärztlichen Praxen
  • anschließend Diskussion

 

Dr. med. Christoph Grabe, Amtsarzt Krs. Siegen-Wittgenstein

Amtsleiter des Gesundheits- und Veterinäramts des Kreises Siegen-Wittgenstein

Dienstag, 10. November 2020 um 18:00 Uhr Siegerlandhalle

Da die wissenschaftliche Herbsttagung in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss, ist diese monatliche Fortbildung für den Monat November 2020 neu in unser Programm aufgenommen worden. Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme auf Grund der geltenden Hygieneregeln nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Nicht angemeldeten Personen kann die Teilnahme an der Veranstaltung nicht erlaubt werden, da uns wegen des einzuhaltenden Mindestabstandes nur eine sehr begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht. Bitte unbedingt den neuen Veranstaltungsort beachten!

1
Dez
2020

Ästhetische Nasenchirurgie

Die Aufgabe der Nase ist es, die Passage der Luft in die Lunge zu ermöglichen und dabei die Atemluft zu erwärmen und zu befeuchten. Die Nasenatmung ist deshalb deutlich physiologischer als die Mundatmung. Darüberhinaus wird das Riechen ermöglicht. Dadurch können gefährliche Situationen erkannt werden, die Nasenatmung hat also auch eine Schutzfunktion. Ferner werden wesentlich mehr Geschmacksempfindungen gerochen als geschmeckt, z. B. Vanille.

In den letzten Jahrzehnten hat die Nase als prominentester Teil des Gesichts aber auch eine große Bedeutung in ästhetischer Hinsicht gewonnen.

Aus diesen Gründen kommen Patienten mit unterschiedlichen Motiven in der Sprechstunde zur Vorstellung: zur Verbesserung der Funktion, zur Optimierung der Ästhetik oder zur Korrektur von beidem. Kommt es zu einer Operation, ist es wichtig sich vor Augen zu halten, dass die ansprechendste Nase postoperativ zu Beschwerden seitens des Patienten führt, wenn die Funktion beeinträchtigt ist. Bei der operativen Nasenkorrektur muss also sowohl die Funktion als auch die Ästhetik berücksichtigt werden. Bei der Indikationsstellung müssen psychische Überlagerungen oder Beweggründe zur Operation ausgeschlossen werden, um eine Fehlindikation zur Operation und eine postoperative Unzufriedenheit des Patienten mit allen Konsequenzen zu vermeiden.

Nach diesen basalen Überlegungen wird kurz auf die Anatomie der Nase eingegangen. Anschließend werden die prinzipiellen Operationstechniken (offene versus geschlossene Septorhinoplastik, augmentierende versus reduzierende Rhinoplastik und Kombinationen aus beidem) vorgestellt.
Imaginäre Beeinflussungen der Nasenästhetik können bei bestimmten Indikationen auch durch Mittelgesichts- und Unterkieferumstellungsosteotomien erzielt werden. Daraus ist ersichtlich, dass die Nase und die Ästhetik der Nase nur im Kontext mit der Beurteilung des gesamten Gesichts bzw. der synoptischen Betrachtung des Patienten beurteilt werden kann.
Kurz wird auf eine neue, minimal invasive Technik eingegangen. Dabei wird mit Fillern das Nasenhöckerprofil korrigiert.

Prof. Dr. Dr. Berthold Hell, Siegen

Dienstag, 1. Dezember 2020 um 19:00 Uhr Siegerlandhalle

Bitte unbedingt den neuen Termin (01.12.2020) und den neuen Veranstaltungsort beachten!
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