2019 14
Mai
   
19:00
Beginn
   
Hörsaal
D-K J-S
Ort

Update digitale Abformung

Der digitale intraorale Scan hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Die verfügbaren Verfahren und Geräte verfügen über ein erhebliches Potential, dass mittelfristig einen vollständigen Ersatz der klassischen Abformung, erwarten läßt. Nach wie vor ist es nämlich nicht möglich, über eine klassische Abformung  ein „fehlerfreies“ konventionelles (Gips)modell  herzustellen. Damit ist auch jedes auf Basis dieses Modells über einen Laborscanner erzeugtes virtuelles Modell ungenau, einerlei wie präzise der Scanvorgang an sich ist. Es liegt also nahe, den Scanvorgang direkt in der Mundhöhle durchzuführen. Damit erhebt sich zwangsläufig die Frage, an welcher Stelle der Entwicklung wir uns gegenwärtig befinden. Welche Indikation geht schon digital und ist möglicherweise analogen Verfahren soweit überlegen, dass die Anwendung digitaler Verfahren fast ein „Muß“ darstellt? Welche Bereiche sind mit der digitalen Abformung noch nicht abdeckbar oder so sehr mit Nachteilen behaftet, dass man es nach wie vor der analogen Technik bedarf. Wie jede neue Technik eröffnen auch intraorale Scanverfahren grundsätzlich neue Möglichkeiten und Behandlungsoptionen, bringen aber auch ihre spezifischen Probleme mit. In diesem Spannungsfeld nimmt der Kurs eine Standortbestimmung vor und zeigt die wesentlichen erfolgsrelevanten Parameter analoger wie digitaler Abformverfahren auf.


Die Veranstaltung findet am Dienstag, 14. Mai 2019 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling statt.



Univ.-Prof. Dr. med. dent. Bernd Wöstmann, Gießen

  • Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Marburg und Gießen - Standort Gießen –
  • Geschäftsführender Direktor des Zentrums für ZMK des Universitätsklinikums Marburg und Gießen - Standort Gießen –

  • Jahrgang 1961

  • 1980-85 Studium der Zahnheilkunde an der Westfälischen-Wilhelms Universität in Münster

  • 1986 - 1995 Zunächst Wissenschaftlicher Mitarbeiter dann Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik A der Westfälischen-Wilhelms Universität

  • 1993 Habilitation und Venia legendi für das Fach „Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“

  • 1995 Ruf auf eine Hochschuldozentur für Zahnärztliche Prothetik an die Justus-Liebig-Universität in Gießen

  • 1998 apl. Prof. und Leiter der Forschungsstelle für Gerostomatologie am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Justus-Liebig-Universität Gießen

  • 2002 C3-Professur für Klinische Werkstoffkunde und Gerostomatologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen

  • 2009 Ruf auf die Professur für Zahnärztliche Prothetik an der Universität Witten-Herdecke, abgelehnt.

  • 2009 Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik der Justus-Liebig Universität Gießen

    2011 Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnärztliche Prothetik an der Charité zu Berlin, abgelehnt.

  • Beiratsmitglied der DGPro, Mitglied verschiedener Editorial Boards

 

Hauptarbeitsgebiete:

Klinische Biomaterialkunde, besonders Elastomere und Abformung in der Zahnheilkunde; Alterszahnheilkunde und Implantologie; Langzeitbewährung von Zahnersatz

Preise und Auszeichnungen:

1999  Friedrich-Hartmut-Dost Preis für besondere Verdienste in der akademischen Lehre sowie mehrere Posterpreise der DGPro (ehemals DGZPW), der Deutschen und der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie

2019 14
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